"Human desires are invested in the games which comprise the social world. They drive us into society with enthusiasm. That is why these games matter to us and it is also why, on occasions, emotions and urges overrun the normative boundaries of those games."


(Crossley 2001, 7)

Foto: Theresa Wey, 2020


Während meines sozialwissenschaftlichen Doktoratsstudiums an der Universität Luxemburg und der Stanford University habe ich mehrere Jahre internationale Forschungserfahrung gesammelt. Seit 2017 lebe ich wieder in Wien. Meine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Geschlechter-, Intimitäts- und Sexualitätsforschung, Bildungssoziologie, Ungleichheiten, soziale Klassen und Kultur.

Aktuell leite ich ein Forschungsprojekt, das repräsentative Daten zu Sexualitäten in Österreich erhebt. Bislang ist die Datenlage in Österreich zu einer Vielzahl an Themen der Sexualitätsforschung unzureichend. Diese Forschungslücke möchte die aktuelle Studie zumindest für einige Teilbereiche schließen: Es werden bevölkerungsweite Daten zu sexueller Lust und ihrer Psychomedikalisierung sowie Veränderungen sexuellen Begehrens im Lebensverlauf und Erfahrungen von LGBTIQA+ Personen in der Gesellschaft analysiert. Eine wissenschaftliche Präsentation erster Ergebnisse findet Ende Jänner 2023 im Rahmen meines Gastvortrags zu "Conceptualizing Sexual Pleasure" an der Meiji University Tokyo in Japan statt.

2020 - 2021 habe ich bereits ein Forschungsprojekt zu den Veränderungen von Intimität und sozialen Beziehungen in der COVID-19 Pandemie geleitet und dazu mit Sexualitätsforscher*innen des Kinsey Institutes (US) und der Meiji University (Japan) kooperiert. Seit 2019 forsche ich außerdem als Post Doc zur Entwicklung feministischer Psychologie(n) an Frauen*-Beratungsstellen in Wien. 2022 - 2023 wird diese Forschung fortgesetzt im FWF-Projekt "The Psychological is Participatory: Feminist critical participatory action research with women's counseling centers and their clients".

Eine für die breite Öffentlichkeit verständliche Kommunikation wissenschaftlicher Forschung ist mir ein großes Anliegen. Sozialwissenschaft ist interessant und hat zu vielen sozialen Problemen wichtige Erkenntnisse beizutragen. Medienberichte über meine Forschung sind in den letzten Jahren in Printmedien, Radio und Fernsehen erschienen, darunter ARTE, ORF, Ö1, Die Welt, Der Spiegel und die Kronenzeitung.

Schreiben ist meine Leidenschaft. Es hilft mir, Gedanken zu ordnen und Argumente zu Ende zu denken. Ich habe in meiner wissenschaftlichen Laufbahn mehrere wissenschaftliche Bücher, Artikel und ein Lehrbuch zu unterschiedlichen Themen publiziert. Zuletzt sind meine Forschungsergebnisse u.a. in den Fachzeitschriften Culture, Health & Sexuality und Psychosozial veröffentlicht worden.

Neben diversen Vortragstätigkeiten lehre ich aktuell an der Sigmund Freud Universität Wien sowie an der Université Fribourg in der Schweiz.





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Impressum
Dr. Barbara Rothmüller
Tätigkeitsbereich: Soziologin, Sexualpädagogin, Social Justice & Diversity Trainerin
Wohnsitz: Wien
Kontakt: barbara.rothmueller@sfu.ac.at